Faschingsgesellschaft

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Mittelneufnach

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Chronik der Faschingsgesellschaft Neufnarria e.V. Mittelneufnach
 

Die Faschingszeit war in Mittelneufnach schon immer eine närrische Zeit. Vor über 40 Jahren gab es schon Initiatoren, welche Bälle und Umzüge veranstalteten, die immer gut besucht waren.

1977 wurde nach langer Pause wieder ein Faschingsumzug organisiert. Gastwirt Hubert Zott und einiger seiner Stammgäste bildeten ein Faschingskomitee und am Faschingsdienstag setzten dann 9 Wagen und etliche Fußgruppen den Gaudiwurm in Bewegung. Auf´s Korn genommen wurden große und kleine Begebenheiten der Gemeinde und Politik. Die Umzüge in den darauf folgenden Jahren lockten immer mehr Zuschauer aus der Umgebung an. Die ganze Einwohnerschaft war begeistert und trug viel zum Gelingen bei.

Am 25. November 1983 wurde dann der Faschingsverein gegründet. Zum ersten Vorstand wurde Werner Seehuber gewählt. In der Faschingssaison 1984 wurden erstmals ein Elferrat und sechs Gardemädchen präsentiert. Ein Jahr später konnte bereits ein Prinzenpaar, Elferrat und 11 Gardemädchen vorgestellt werden. Ab 1987 hat dann Anton Unglert die Zügel des Vereins in der Hand. Unter seiner Führung wurde neben der Prinzengarde auch eine Jugendgarde gegründet. Aus dieser Zeit wurden viele Freundschaften mit anderen Faschingsvereinen geknüpft. Im Jahr 1994 konnte die Neufnarria ihr 11–jähriges Jubiläum feiern. Doch Ende des Jahres überschattete der plötzliche Tod von Anton Unglert die  Vorbereitungen für den Fasching 1995. Alle Faschingsbälle und Vorbereitungen wurden für das kommende Jahr abgesagt. Mit Jürgen Henkel an der Spitze erlebte die Faschingsgesellschaft am 05.06.1995 mit der Weihe der eigenen Standarte einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Als Patenverein wurde die Haselonia aus Haselbach auserkoren. Im Jahr 1997 übernahm der bisherige 2. Vorstand Hans Schuster das Führungszepter. Unter seiner Leitung gründete die Neufnarria eine Minigarde, die schon nach kurzer Trainingszeit ihre ersten großen Showauftritte meistern konnte. Die Prinzengarde zählt wohl zum Prunkstück des Vereins. 1999 können fast alle zehn Gardemädchen ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Ab 1999 fand dann der erst große Verjüngungsprozess des Vereins statt. Alle 10 Gardemädchen traten von der großen Showbühne ab. Doch mit unglaublicher Kleinarbeit und vielen Gesprächen zauberten die Verantwortlichen der Neufnarria eine neuformierte Garde hervor. Unter der Leitung von Eva  Steckeler brachten die "Neulinge" Erstaunliches zu Werke. Im Laufe der Zeit entwickelte sich auch diese Prinzengarde zu einer Top-Truppe.

In den Jahren 2001 und 2002 wurde dann fast der komplette Elferrat verjüngt. Doch Spassbremsen haben hier keinen Zutritt. So mussten alle Neuen durch den internen Elfer-TÜV, bevor Sie sich auch Elferrat nennen durften.

Im Jahr 2003 wurde dann mit einem Jubiläumsball das 20-jährige Bestehen der Faschingsgesellschaft gefeiert. Im ausverkauften Haus gratulierten die Faschingsvereine Siedelonia aus Mindelheim und die Lecharia aus Klosterlechfeld der "Heimmannschaft" um Käpt´n Hans Schuster. Ehrengast des Abends war Landrat Dr. Karl Vogele.

Im Mai 2003 folgte dann auch der Verjüngungsprozess in der Vorstandschaft. Horst Magg übernahm vom nicht mehr angetretenen Hans Schuster die Präsidentenrolle. Gleichzeitig wurden auch noch drei neue, junge Beisitzer gewählt.

Das Jahr 2004 begann mit einem Highlight der Vereinsgeschichte. Durch den großen Einsatz  von Vorstand Horst Magg und dem Präsidenten des Deutsch-Französischen Freundeskreises Hermann Zott besuchte die Neufnarria die Partnergemeinde Nuille. Zuvor ging aber für die Garde und das Prinzenpaar Stefan I. und Silvia I. ein Traum in Erfüllung: Sie tanzten unter dem Eifelturm in Paris.

Mit dem Jubiläumsprinzenpaar Conny I. und Christian I. feierte dann die Neufnarria im Jahr 2005 ihr 22-jähriges Bestehen. Und in diesem Jahr gab es auch einen besonderen Umzug: Der 1. Nachtumzug schlängelte sich durch die Straßen von Mittelneufnach. Abgerundet wird das Jahr mit einem dreitägigen Fest im August welches beinahe im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, da das Festzelt nach heftigen Regenfällen bis 3 Tage vor Beginn noch einen Meter unter Wasser stand. Aber durch den unermüdlichen Einsatz vieler Helfer – besonders  zu erwähnen ist hier der MC Neufnachtal – konnten wir dann doch noch das Jubiläum feiern. Highlight war bestimmt der Xaver-Abend. Der Kultfilm lockte Gäste aus ganz Deutschland in die Staudenmetropole. Leider verstarb der Drehbuchautor Werner Possardt im Jahr zuvor bei der Tsunami-Katastrophe in Thailand. Aber einige Hauptdarsteller wie Rupert Seidl (Xaver), Gabi Fischer (Anni), Heinz Josef Braun (Eberhard), Co-Produzent Uwe Franke und Possardt-Freund  Robert Atzorn fanden den Weg zu uns ins Zelt.

Im März 2007 ging dann eine Ikone des Faschingsvereins von Bord. Annemarie Krumpholz trat nicht mehr zur Wahl zur Kassiererin an. Nach 16 Jahren wurde sie von Kathrin Steber abgelöst. 2009 trat dann die nächste Hauptfigur von der Bühne. Horst Magg überließ Stefan Schuster den Vorsitz. Auch der bisherige 2. Vorstand Stefan Götz wurde von Martina Mang abgelöst. Um noch breiter präsent zu sein, erweiterte die Generalversammlung einstimmig die Vorstandschaft um 2 Beisitzer. Dadurch musste auch die bisher immer noch gültige Satzung aus dem Jahr 1983 geändert werden.

Ein weiter Höhepunkte fand im Jahr  2014 für die Neufnarren statt. Anläßlich des 20 jährigen Jubiläums der Partneschaft zwischen Mittelneufnach und der französischen Partnergemeinde Nuille reiste die Neufnarria mit Prinzenpaar, Prinzengarde, Elferrat und weiteren Aktiven nach Frankreich. Neben einem Faschingsball, bei dem das gesamte Programm der Neufnarria gezeigt wurde, organisierte die französische Partnergemeinde auch einen kleinen Faschingsumzug. Dieser fand bei strömenden Regen statt, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat.

2015 löste Benjamin Schnitzler nach sechs Jahren den 1. Vorstand Stefan Schuster ab. Dieser üernahm das Amt des Vizepräsidenten.

Bis heute baut die Neufnarria sein Programm immer weiter aus. Mit einer Minigarde, Jugendgarde, Prinzengarde, einem Elferrat, einem jährlich wechselnden Prinzenpaar, Hofdamen und Reservisten (Ex-Elferräte) sowie einem großen Trainerstab bringt es die Faschingsgesellschaft derzeit auf über 50 Aktive auf und hinter der Bühne.


Weiteres folgt zu gg. Zeit.


Die Faschingsgesellschaft Neufnarria e.V. Mittelneufnach grüßt alle Narren mit ihrem Schlachtruf einem dreimal kräftigen  „Neufnarria – hurra“.